Den Stein des Anstoßes bekam ich 2018 durch einen langjährigen Imker der seine Bienenvölker in unmittelbarer Nachbarschaft aufstellte.
Durch Gespräche und Beobachtungen wurde meine Leidenschaft an diesen interessanten und wichtigen Tieren geweckt.
Im gleichen Jahr noch machte ich meine Imkerausbildung und bestückte meinen Garten mit vielen bienenfreundlichen Pflanzen.
Anfang 2019 begannen die Vorbereitungen für die eigene Bienenzucht. Viele Materialien und Arbeitsstunden wurden gebraucht,
damit die ersten zwei eigenen Bienenvölker im April 2019 angeschafft werden konnten.
Durch viele umliegende Rapsfelder und fleißige Bienen konnte ich schon im ersten Jahr eine große Menge an Rapshonig herstellen.
Bei dieser Arbeit erhielt ich tatkräftige Unterstützung mit Wissen, Erfahrungen und Materialien durch eben diesen langjährigen Imker,
der mir immer unterstützend und hilfreich zur Seite stand.
Mein erster Rapshonig fand großen Anklang und Absatz.
Einige Kilos vom Rapshonig musste ich dann noch meiner Gattin abtreten. Daraus entstanden dann zusätzliche Honigvariationen mit Marzipan,
Orange, Zitrone und noch etliche andere .
Schnell wurden aus zwei Bienenvölker bis August 2019 dann 8 Völker.
Seit dem Frühling 2020 habe ich nun 2 feste Standorte in Großensee und Umgebung.
Selbstverständlich werden unsere Bienen gehegt, gesplegt und aufgepäppelt.
Wichtig für die Honigqualität ist die Gesundheit der Bienen, ein ausgezeichneter Standort und eine schonende Verarbeitung durch den Imker. Zusammenfassen lässt sich dies mit „Respekt gegenüber der Honigbiene und ihren Produkten.“
Meinen Honig verarbeite ich möglichst schonend, um seine Qualität als natürliches Produkt zu erhalten.
Selbstverständlich verzichte ich darauf, den Honig stark zu erhitzen oder wertvolle Pollen aus dem Honig zu filtern.
Honig ist ein Naturprodukt und wir wollen, dass er wieder genauso schmeckt.
Im Idealfall bedeutet das, direkt von der Wabe ins Glas und auf den Frühstückstisch.
Wenn Sie mit mir und meinem Honig zufrieden sind, dann empfehlen Sie uns gern auf
weiter.
Bei mir kommt das Wohl der Biene immer vor dem maximalen Honigertrag.
Damit sie stark und gesund bleiben überlassen wir ihnen einen Teil des Honigs für den Winter.
Ich verzichte auf unnötigen Stress durch Wanderung an einseitige Trachtquellen.
Die Wahl meiner Standorte nehme ich daher sehr genau, denn wo die Bienen fliegen, da sammeln sie auch.
Selbstverständlich werden meine Bienen nicht nur als Honigproduzenten gesehen, sondern Bienen sind unverzichtbar für unser Ökosystem.
Sie brauchen blühende Pflanzen – der süße Nektar der Blüten ist ihr Grundnahrungsmittel.
Während die Bienen von einer Blüte zur nächsten fliegen, verteilen sie auch die wichtigen Pollen auf den Blüten.
Denn nur so kann sich ein Großteil unserer Pflanzen überhaupt vermehren und Früchte tragen.